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Erfahrungen mit Finanz-'Beratern'

Am 28.11.97 schrieb Klaus Teichmann in der Newsgroup de.etc.finanz (neu: de.etc.finanz.misc) als Antwort auf folgenden Dialog:

>>> Sehr oft sind die sogenannten Vermögensberater von
>>> den Drückerkolonnen, wie die Dt. Vermögensberatung,
>>
>>Die Deutsche Vermögensberatung ist keine Drückerkolonne
>
>Die DVAG darf als Drückerkolonne bezeichnet werden.
>Im Rahmen der freien Meinungsäußerung ist diese Aussage
>zulässig.

Hallo Tilo Traub, Hallo Michael Kronenberg und alle Interessierten

Ich lese nun schon einige Zeit die Auseinandersetzung von Michael Kronenberg und Tilo Traub mit und muß nun als gebranntes Kind auch mal was zur DVAG sagen. 1991 hat mich ein "Berater" der DVAG heimgesucht und mir (in meiner damaligen Unwissenheit) nach einer "Analyse" (hahaha) drei Dinge verkauft: einen Bausparer von BADENIA, eine KLV von der AM und einen DIT-Fondssparplan. Bei der "Analyse" wurde berücksichtigt, daß für 1995 der Bau eines Hauses geplant war. Tilo Traub behauptet nun ständig, diese Produkte wären so toll. Hier meine eigenen Erfahrungen.

  1. Lt. Aussage des DVAG-Strukkies sollte der BADENIA-Bausparvertrag so toll sein, weil die BADENIA die schnellste Zuteilung auf dem Markt hat. Wahr ist, daß meine Frau zeitgleich einen Bausparvertrag bei einem anderen Unternehmen abgeschlossen und den Sparbeitrag auf einmal eingezahlt hat (wie ich) und ihr Bausparvertrag 1 Jahr früher zugeteilt wurde als der von BADENIA. Beim Abschluß hatte meine Frau eine geringere Abschlußgebühr zu zahlen (ich glaube 1% oder 1,2 % ? statt 1,6%). Außerdem haben wir, wegen der günstigen Hypothekenzinsen die Darlehen nicht genutzt. Meine Frau bekam die Abschlußgebühr zurück, ich nicht (BADENIA !). Im Gegenteil, es wurden noch Bearbeitungsgebühren draufgeschlagen. Ergebnis: BADENIA ein voller Flop, hat nur Geld gekostet.

  2. Eigentlich wollte ich damals eine RLV abschließen, aber der DVAG-Strukkie hat mich beschwatzt, daß eine Baufinanzierung über KLV das beste überhaupt sei. Also KLV unterschrieben. Bei Baubeginn habe ich mir natürlich etliche Finanzierungsangebote von der AM und diversen Banken machen lassen. Ergebnis: die Konditionen der AM-Finanzierung waren die miesesten überhaupt, der Zinssatz knapp 1% höher als der Zinssatz einer günstigen Bankenfinanzierung. Außerdem das Risiko (tilgungsfreier Kredit). Nun sitze ich auf einer KLV, deren Beiträge ich gut zum Tilgen der Hypothek brauchen könnte. Die KLV kann ich aber nicht kündigen, da sonst das bereits gezahlte Geld weg ist. Wobei sich die Frage stellt, ob man schlechtem Geld noch gutes hinterherwirft. Ergebnis: ich wurde falsch beraten, da eine KLV für eine Baufinanzierung (selbstgenutztes Haus) meiner Meinung nach nicht geeignet ist. Außerdem stimmt die vom DVAG-Strukkie genannte prognostizierte Ablaufleistung nicht. Ich habe nämlich (ich glaube nach einem Jahr) die Dynamik nicht mehr mitgemacht und siehe da, die prognostizierte Ablaufleistung sinkt Jahr für Jahr. Wenn man sich das so anschaut muß man sagen, da kommt nicht viel hinten raus.

    Im gleichen Zug hat mir der DVAG-Strukkie noch eine zusätzliche KLV für meine VWL verkauft. Da ich für meine VWL aber bereits einen anderen Sparvertrag laufen hatte (Investment-Sparvertrag), wollte ich nicht. Er hat mir jedoch fest zugesichert, daß er sich darum kümmert, daß ich aus dem anderen Vertrag, den er vernichtend beurteilt hat (wieso, das weiß ich heute noch nicht, wahrscheinlich wollte er halt noch 'ne kleine KLV verkaufen), ohne Nachteile irgendeiner Art rauskomme. Also hab ich die KLV unterschrieben. Problem: ich kam aus dem anderen Vertrag nicht raus und muß nun diese blöde KLV mit 78 DM monatlich selbst zahlen.

  3. Der DIT-Fonssparplan wurde mir von dem DVAG-Strukkie wärmstens ans Herz gelegt, um eine hohe Rendite zu erzielen und trotzdem kurzfristig über das Geld verfügen zu können. Wenn er mir halt einmal erklärt hätte, wie das mit dem Fonds so läuft, dann hätte ich nicht soviel Geld verloren. Aber der war ja ganz verrückt mit seinem "ach wie toll ist so ein Fondssparplan und schau dir mal die Renditen der letzten Jahre an". Und so habe ich brav in den Fondssparplan gezahlt, bis ich 93/94 auf einmal Geld brauchte. Also DVAG-Strukkie angerufen, er hat gesagt, er kümmert sich drum und schwupps war einige Tage später der erforderliche Betrag auf meinem Konto. Und dann kam die Fondsabrechnung. Durch den "Kursverfall" wegen Golfkrieg habe ich ca. 10% von meinem Geld eingebüßt. Wieder DVAG-Strukkie angerufen und gefragt, wie das sein kann (er hatte ja behauptet, Riesengewinne und sicher wie eine Bank), und da hat er dann beiläufig gesagt, daß Fonds von der Börse abhängen und ich das doch wissen müßte. Tja, wußte ich nicht, vor allem, weil er den Fonds angepriesen hatte, als wärs ein Sparkonto mit Riesengewinn.

Zusammenfassend kann ich nur eines sagen: Die verkauften Produkte waren für meine Bedürfnisse absolut nicht geeignet (wahrscheinlich waren die Provisionen aber für den DVAG-Strukkie geeignet), im Vergleich zur Konkurrenz völlig überteuert. Ich wurde nicht beraten oder informiert, sondern mir wurde halt was verkauft.

Noch ein Wort zur Mitarbeiter-Gewinnung der DVAG: Dieser DVAG-Strukkie (anscheinend schon aufgestiegen, mit zwei eigenen Büros, riesen Firmenwagen...) hat mich mehrmals beinahe dazu genötigt, Mitarbeiter bei ihm zu werden. Auf den Einwand, daß ich von Gelddingen nichts verstehe (ich bin Dipl-Ing. E-Technik), antwortete er nur, man werde ja geschult und verkaufen könne doch jeder.

Außerdem habe ich damals keine Adressen von Bekannten, Freunden etc. rausgerückt. Da hätte er mir beinahe eine geschmiert. Und dann kam die Frage, ob ich denn nicht will, daß meine Freunde auch so tolle Geschäfte machen.

Was habe ich daraus gelernt: ich informiere mich nur noch selbst bei verschiedenen Institutionen, Zeitschriften und auch in dieser Newsgroup. Ich habe inzwischen viel dazugelernt und kann Michael Kronenberg gut verstehen, der zwar vielleicht hin und wieder nicht den richtigen Ton trifft, der aber meiner Meinung nach mit seiner Aussage richtig liegt, daß die Lügen und Halbwahrheiten dieser Vermögens-"Berater" massig Geld kosten. Ich würde sagen, ich habe in etwa 20 TDM Lehrgeld bezahlt, für Dinge, die ich nicht brauchte und nicht wollte. Die mir mit viel Überredungskunst aufgeschwatzt wurden. Über das Geld hat sich mein ehemaliger Vermögens-"Berater" sicher sehr gefreut.

Ich lade jetzt immer alle Strukkies, die mich anrufen (egal ob DVAG, HMI, MLP oder....) ein, wir trinken gemütlich Kaffee und dabei stehle ich ihnen die Zeit (sie haben mir ja auch das Geld gestohlen). Und nach 3 Stunden lasse ich sie unverrichteter Dinge wieder ziehen, nachdem ich ihnen gesagt habe, was ich von ihrer Zunft halte. Das ist immer ganz nett für mich und immer ganz erfolglos für die Strukkies.

Und daher kann ich auch, lieber Tilo Traub, mit Fug und Recht behaupten (weil ich inzwischen schon etliche solcher "Beratungs"- Gespräche geführt habe), daß Michael Kronenberg recht hat: es sind zu 99 % Strukkies, die nur verkaufen wollen, von nichts 'ne Ahnung haben, außer von der KLV, die sie gerade anbieten und da auch nur das wissen, was man ihnen in der "Schulung" erzählt hat und dieses Halbwissen (hier sind wir wieder bei den Lügen und Halbwahrheiten) unkritisch weitergeben. Für die Lügen und Halbwahrheiten können die Strukkies oft gar nichts, weil sie so fest an das glauben, was ihnen in der letzten "Schulung" vermittelt wurde, daß ihnen der Blick für die Realität versperrt ist. Hauptsache der Kunde unterschreibt.

Klaus Teichmann

PS: Ich war mal auf einer HMI-Schulung (die HMI hat ja wohl beinahe das gleiche Selbstverständnis wie die DVAG, auch wenn Tilo Traub das nicht wahrhaben will). Das war ja der Hammer. Die sollten sich als Religionsgemeinschaft eintragen lassen. Da wird man ja solange bearbeitet, bis man den Mist glaubt, denn der Vortragende so von sich gibt.


worauf ich Klaus antwortete:


zuerst mal meinen Respekt - ich weiß aus Erfahrung, wie schwer es einem anfänglich fällt, darüber zu sprechen, daß man auf solche Typen reingefallen ist. Ich finde es ermutigend, daß es nun doch schon Leute gibt, die sich hier öffentlich äußern. Das ist die beste Methode, diesen Firmen das Leben etwas zu erschweren: am konkreten Beispiel zu zeigen, wie unvorteilhaft das ist, was da unerfahrenen Mensch aufgeschwatzt wird.

[...]
>Nun sitze ich auf einer KLV, deren Beiträge ich gut zum
>Tilgen der Hypothek brauchen könnte. Die KLV kann ich aber
>nicht kündigen, da sonst das bereits gezahlte Geld weg ist.

Wieso? Du verlierst 1-2 Jahresprämien, aber es muß doch ein Rückkaufswert da sein.

>Wobei sich die Frage stellt, ob man schlechtem Geld noch gutes
>hinterherwirft.

Laß Dir das doch mal von einem Honorarberater für Baufinanzierung durchrechnen. Die KLV könnte man auch beitragsfrei stellen.

>Ergebnis: ich wurde falsch beraten, da eine KLV für eine
>Baufinanzierung (selbstgenutztes Haus) meiner Meinung nach
>nicht geeignet ist.

nicht nur Deiner Meinung nach.

>Außerdem stimmt die vom DVAG-Strukkie genannte
>prognostizierte Ablaufleistung nicht. Ich habe nämlich
>(ich glaube nach einem Jahr) die Dynamik nicht mehr
>mitgemacht und siehe da, die prognostizierte
>Ablaufleistung sinkt Jahr für Jahr.

Ok, das ist dann so, aber man hat Dir ja sicher nicht erzählt, wieviel die KLV-Prämie jährlich steigen wird.

>Problem: ich kam aus dem anderen Vertrag nicht raus und
>muß nun diese blöde KLV mit 78 DM monatlich selbst zahlen.

auch hier solltest Du Kündigung oder Beitragsfreistellung prüfen.

[...]
>Tja, wußte ich nicht, vor allem, weil er den Fonds
>angepriesen hatte, als wärs ein Sparkonto mit
>Riesengewinn.

Das ist typisch. Glaubst Du, daß ein nennenswerter Anteil der WGS-Kunden wußte, auf was sie sich da eingelassen haben? Oder die 'Sparpläne' der Göttinger Gruppe - wird auch verkauft, als ob's Sparbücher wären. Hanseatische AG - da wußte auch keiner, daß er sich auf eine riskante unternehmerische Beteiligung einläßt. Walter Finks Dreiländerfonds: persönlich erlebt, wie die angepriesen werden, und das zu 100% kreditfinanziert! Und jetzt wird die Verjährungsfrist für Falschberatung auch noch von 30 auf 3 Jahre verkürzt. Klar, damit sind die Absahner aus dem Schneider, weil zu dem Zeitpunkt kaum einer gemerkt hat, daß er falsch beraten wurde. Aber wen wundert diese Gesetzgebung schon, wenn er sich die 'Männerfreundschaft' Kohl - Pohl betrachtet.

[...]
>Was habe ich daraus gelernt: Ich informiere mich nur noch
>selbst bei verschiedenen Institutionen, Zeitschriften und
>auch in dieser Newsgroup.

Das kann man gar nicht oft genug sagen: wer das nicht tut, wird mit großer Sicherheit viel Geld verlieren.

>Ich habe inzwischen viel dazugelernt und kann Michael
>Kronenberg gut verstehen, der zwar vielleicht hin und
>wieder nicht den richtigen Ton trifft, der aber meiner
>Meinung nach mit seiner Aussage richtig liegt, daß die
>Lügen und Halbwahrheiten dieser Vermögens-"Berater"
>massig Geld kosten. Ich würde sagen, ich habe in etwa
>20 TDM Lehrgeld bezahlt, für Dinge, die ich nicht
>brauchte und nicht wollte. Die mir mit viel
>Überredungskunst aufgeschwatzt wurden.

Mit 20TDM bist Du ja noch ganz gut weggekommen. Nur mal zum Vergleich:

Meine (erste) Steuerspar-Immobilie hat 1984 187TDM für 51 qm gekostet. Bruttoeinkommen damals: 60TDM, lohnte sich also steuerlich eh kaum. War beim 'Berater' Heiligabend (!) zu Kaffee und Kuchen eingeladen - ich war halt noch nicht ganz Unterschriftsreif. Notartermin: Samstag 29.12. 21:00 tief in den Löwensteiner Bergen. Notare haben im Dezember meist bis Mitternacht Termine, weil die Steuerspar-Anwärter Schlange stehen. Die über 20TDM Mehrkosten, die durch Pleite des Bauträgers entstand, lassen wir mal außen vor. Das Haus wurde dann 1988 fertiggestellt. Der Mietgarant hat natürlich milde gelächelt und Konkurs gemacht, als er für 3 Jahre und 110 Wohnungen zahlen sollte. Seitdem sind noch etliche Sonderzahlungen in jeweils 3-4stelliger Höhe angefallen. Die Rechtsanwalts- und Gerichtskosten (das gehört zu solchen Modellen - man will ja nicht einsehen, daß man legal abgezockt wurde) waren nochmal ein 4-stelliger Betrag. Die Wohnung ließe sich heute für etwa 100TDM verkaufen. Hauptprobleme: billige Bauausführung, Lage am Rande eines 'sozialen Brennpunktes'.

In der Renditeberechnung wurde mir ein monatlich zu zahlender Betrag von 37 DM vorgerechnet - komisch, die Zahl hatten wir doch kürzlich erst (alle Steuersparimmobilien weisen eine Belastung zwischen +50 und -50 DM aus, Ausnahmen sind selten). Realität heute: monatliche Belastung nach Steuern etwa 500 DM. Beim Verkauf der Wohnung würde die Belastung auf etwa 600 DM ansteigen, trotz Kündigung der KLVs, mit denen der (natürlich) tilgungsfreie Kredit abgelöst werden soll.

Das einzig gute: das ganze Objekt ist komplett für die englischen Streitkräfte an den Bund vermietet. Deshalb ist wenigstens die Miete sicher. Allerdings: 1984 waren 9.50 DM veranschlagt, wir bekommen heute 12 DM und sind damit für Mönchengladbacher Verhältnisse gut bedient. Soviel zu den 3% jährlicher Steigerung, die hier kürzlich rumgeisterte.

Nebenbei hat mir der Berater noch alle meine (durchschnittlichen) Versicherungen auf andere Gesellschaften umgeleitet - alle 'mangelhaft'. Hat auch 10 Jahre gedauert, bis ich das repariert hatte - nachdem ich es gemerkt hatte.

>Über das Geld hat sich mein ehemaliger Vermögens-"Berater"
>sicher sehr gefreut.

Meiner hat seine Provision auch noch schwarz kassiert, und mangels Belegen konnte ich ihm noch nicht mal eine Steuerhinterziehung anhängen :-(((
Nachlesen kann man über die Bande übrigens in dem Buch

   Kim Feldmann
   Der Traum vom schnellen Geld
   Ullstein TB

Gag am Rande: alle Namen und Orte in dem Buch stimmen, sind nur permutiert.

>Ich lade jetzt immer alle Strukkies, die mich anrufen
>(egal ob DVAG, HMI, MLP oder....) ein, wir trinken
>gemütlich Kaffee und dabei stehle ich Ihnen die Zeit
>(sie haben mir ja auch das Geld gestohlen). Und nach
>3 Stunden lasse ich sie unverrichteter Dinge wieder
>ziehen, nachdem ich Ihnen gesagt habe, was ich von Ihrer
>Zunft halte. Das ist immer ganz nett für mich und immer
>ganz erfolglos für die Strukkies.

Das gefällt mir sehr gut :-)))

[...]
>Für die Lügen und Halbwahrheiten können die Strukkies oft
>gar nichts, weil sie so fest an das glauben, was ihnen in
>der letzten "Schulung" vermittelt wurde, daß ihnen der
>Blick für die Realität versperrt ist.

Richtig, und wie ich kürzlich schon mal schrieb: sehr oft kaufen die armen Schweine den Mist auch noch selbst. Beschreibt Kim Feldmann auch sehr schön.

Ich glaube, damit kann ich mir eine Antwort zu den heutigen MLP-Postings ja sparen :-)

Gruß,
Wolfgang


und auf eine Stellungnahme von Tilo T. schrieb Klaus dann:


>Du sagst etwas zu einer Beratung E I N E S  DVAG-Beraters!

Der angesprochene "Berater" ist der Freund einer guten Bekannten. Aus diesem Grund gehen wir hin und wieder zusammen aus. Ich habe inzwischen viel mit ihm gestritten und diskutiert. Dadurch kenne ich seine persönliche Wertevorstellung. Und ich weiß aus seinen Aussagen, daß die übrigen dort arbeitenden "DVAG-Berater" diese teilen. Daher glaube ich schon, meine Ausführungen, zumindest was dieses Büro angeht, verallgemeinern zu können.

[...]
>> Außerdem haben wir, wegen der günstigen Hypothekenzinsen
>>die Darlehen nicht genutzt.
>
>Das ist kein Grund, auf ein mögliches Bauspardarlehen zu
>verzichten.

Meiner Meinung nach schon: ein Hypothekendarlehen bietet geringere monatliche Belastung und die Möglichkeit der Sondertilgung. Dadurch je nach Fall flexibler als ein Bausparer. Wenn man nämlich einen Bausparer über eine relativ hohe Summe abschließt, hat man in der Rückzahlungsphase eine wesentlich höhere Belastung als mit einer Hypothek. Im Klartext: wir hätten die monatliche Belastung wahrscheinlich nicht tragen können.

>>Meine Frau bekam die Abschlußgebühr zurück, ich nicht
>>(BADENIA !). Im Gegenteil, es wurden noch
>>Bearbeitungsgebühren draufgeschlagen.
>>Ergebnis: BADENIA ein voller Flop, hat nur Geld gekostet.

>Relativ, einen Bausparvertrag macht man wenn man ihn
>nutzen will.

Unabhängig davon, ob man das Bauspardarlehen nutzen will oder nicht, gibt es eben Bausparkassen, die sich bei Nichtnutzung kundenfreundlich verhalten und andere, die sich kundenfeindlich verhalten.

[...]
>Bei welcher Bank bist Du dann? Ich sehe immer ähnliche
>oder schlechtere Konditionen. Aktuelle Konditionen der
>AM-Hypo gültig seit 24.11.97 :
>
>5 Jahre fest 100% Auszahlung 5,75 nom 5,91 eff
>10 Jahre fest 100% Auszahlung 6,2 nom 6,38 eff
>
>Tilgung mit LV, oder annuitätisch oder gemischt. Es muß
>kein Neuabschluß für diese Konditionen getätigt werden.

Die aktuellen Konditionen kenne ich nicht. Wir haben im Juli 95 eine Hypothek bei der örtlichen Raiffeisenbank abgeschlossen: 5 Jahre fest, 100% Auszahlung, 6,2% eff. Wegen Disagio haben wir 95% Auszahlung genommen, 5,2% eff. Sondertilgung bis 40 TDM jährlich, einmalige Gebühr: 100 DM zur Wertermittlung. Auszahlung nach Bedarf, Zinsen nur für ausgezahlte Beträge berechnet.
Von der AM wurde uns angeboten: 5 Jahre fest, 7,1, % eff. Unser "DVAG-Berater" hat dieses Angebot selbst als zu teuer eingestuft und angeboten, uns eine "äußerst günstige Finanzierung" zu beschaffen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir jedoch schon selbst einige Angebote eingeholt. Die Angebote des "DVAG-Berater" waren schlichtweg ein Witz.
Wo liegt nun der Vorteil einer Baufinanzierung mittels KLV ? Uns wurde damals gesagt, man bekäme viel günstigere Konditionen. Ohne diese Aussage hätte ich die KLV nie abgeschlossen. Tja, die Konditionen waren nicht gut.

>>das Risiko (tilgungsfreier Kredit). Nun sitze ich auf
>>einer KLV, deren Beiträge ich gut zum Tilgen der Hypothek
>>brauchen könnte. Die KLV kann ich aber nicht kündigen, da
>>sonst das bereits gezahlte Geld weg ist.
>
>Rechne doch mal eine Barwertbetrachtung oder einen
>Gesamtsummenvergleich (müßte Dir aber Dein Berater gemacht
>haben).

hat er nicht

>>Ergebnis: ich wurde falsch beraten, da eine KLV für eine
>>Baufinanzierung (selbstgenutztes Haus) meiner Meinung nach
>>nicht geeignet ist.
>
>Relative Aussage, von Fall zu Fall verschieden, nur der
>gleichzeitige Neuabschluß einer KLV macht in 99% aller
>Fälle keinen Sinn und ist teurer wie eine Annu.

siehe oben, ist nach meinen Berechnungen eindeutig andersrum, und ich rechne inzwischen sehr genau (ich bin Entwicklungsingenieur für Großserienprodukte, da kann man sich keinen Fehler leisten, weil der wird teuer - wie der Fehler mit der DVAG auch). Siehe auch entsprechende Berechnungen von Finanztest....

[...]
>>Im gleichen Zug hat mir der DVAG-Strukkie noch eine
>>zusätzliche KLV für meine VWL verkauft.
>
>Ops, kommt mir seltsam vor, brauchtet Ihr denn
>Todesfallschutz? Ich hätte hier eher einen Bausparvertrag
>angespart, zumal die VWL-KLV-Tarife nicht der Renner sind.

ich hätte weder den Todesfallschutz der ersten KLV noch der zweiten KLV benötigt. Ich hatte zu der Zeit weder Frau noch Kind, nur Freundin und Auto. Begünstigte im Fall des Todes wären meine Eltern gewesen (die brauchen das Geld nun wirklich nicht). Ich brauche den Todesfallschutz heute auch nicht. Meine Frau hat selbst genügend Geld und Einkommen, so das sie auch im Falle meines Todes nicht auf den Todesfallschutz angewiesen ist. Das mag sich ändern, wenn mal Kinder da sind.
Um es nochmal zu wiederholen: Der wesentliche Grund für den Abschluß der ersten KLV war die Aussage des "DVAG-Beraters", daß dadurch die Baufinanzierung erheblich günstiger wird (stimmt nicht), der Grund für die zweite KLV war die Aussage des "DVAG-Beraters", das wäre die einzig vernünftige Anlage der VWL (Bausparer wollte er nicht machen, da war ich ja schon über alle Maßen versorgt).

[...]
>OK, hier hätte er Dich davon abhalten müssen, Anteile zu
>verkaufen.

Tja, ich habe dringend Geld gebraucht, nachdem ich zuvor so leichtsinnig war, quasi mein gesamtes frei verfügbares Einkommen durch die oben genannten Verträge zu binden. Der "DVAG-Berater" kannte meine Einkommenssituation (siehe Analyse) und ist halt an die Grenze des Möglichen gegangen. Ich möchte fast behaupten, daß er (psychologisch) so geschickt über mich und mein Einkommen verfügt hat, daß es mir als unerfahrenem Opfer unmöglich war, dem etwas entgegenzusetzen.

>>Wieder DVAG-Strukkie angerufen und gefragt, wie das sein
>>kann (er hatte ja behauptet, Riesengewinne und sicher
>>wie eine Bank),
>
>normalerweise hättest Du 2 bis 3 Gehälter auf einer
>Kursunabhängigen Geldanlage haben sollen.

siehe oben

>Nur was soll ein Berater machen, wenn der Kunde in der
>Beratung sagt, ok, daß Geld brauche ich die nächsten
>5 Jahre nicht, Rücklagen sind genug da und er will sich
>nach 2 Jahren ein Auto kaufen. Wie das bei Dir war,
>weiß ich nicht, vielleicht hat er ja nicht ordentlich
>beraten, vielleicht auch nicht. Ich weiß nur, daß manche
>Kunden in einem solchen Fall ein sehr sehr kurzes
>Gedächnis haben.

Das Auto hat 9.500 DM gekostet (Gebrauchtwagen, 5 Jahre alt). Das hätte ich eigentlich, wie Du schon sagst, auf einer Kursunabhängigen Geldanlage haben sollen. Das ging jedoch nicht, da die vom "DVAG-Berater" vermittelten, laufenden Verträge mein gesamtes Einkommen gebunden haben.
Die Aussage des "DVAG-Beraters" war doch die: das Geld wirft eine hohe Rendite ab und ich kann jederzeit ran. Da war nichts von Kurseinbrüchen etc. Und das kritisiere ich. Er hat den Fond angepriesen wie ein Sparbuch ohne Kündigungsfrist und mit hoher Verzinsung. Und wo tut man das Geld hin, das man vielleicht kurzfristig braucht: richtig, auf ein Sparbuch oder Tagesgeldkonto oder...

>>Zusammenfassend kann ich nur eines sagen: Die verkauften
>>Produkte waren für meine Bedürfnisse absolut nicht
>>geeignet (wahrscheinlich waren die Provisionen aber für
>>den DVAG-Strukkie geeignet),
>
>Das sehe ich nicht so, denn man kann nicht in die Zukunft
>schauen und eine derart niedrige Zinsentwicklung erwarten,
>deshalb war bei Eurem Bauwunsch ein Bausparvertrag
>gerechtfertigt. Ob der BS Deiner Frau besser ist, steht ja
>noch aus, Frage ist welcher Tarif. Mit jedem anderen
>Aktienfond hättest Du genau das gleiche erlebt.

OK, dann relativiere ich das mal so: die Produkte sind vielleicht Durchschnitt (kann ich nicht beurteilen, außer beim Bausparer, der ist meines Erachtens unterm Durchschnitt. Und die KLV der AM scheint auch nicht das Gelbe vom Ei zu sein) aber die "Beratung" war keinen Pfifferling wert. Außerdem, wenn die Produkte Durchschnitt sind, warum werden die den Kunden dann als "wahnsinnig gut und toll und das brauchen Sie unbedingt" verkauft.

>>im Vergleich zur Konkurrenz völlig überteuert. Ich wurde
>>nicht beraten oder informiert, sondern mir wurde halt
>>was verkauft.
>
>Aus Deiner Sicht verständlich, aber als Pauschalaussage
>nicht ok.

dazu habe ich oben schon Stellung genommen

>>Noch ein Wort zur Mitarbeiter-Gewinnung der DVAG: Dieser
>>DVAG-Strukkie (anscheinend schon aufgestiegen, mit zwei
>>eigenen Büros, riesen Firmenwagen...) hat mich mehrmals
>>beinahe dazu genötigt, Mitarbeiter bei ihm zu werden.
>>Auf den Einwand, daß ich von Gelddingen nichts verstehe
>>(Ich bin Dipl-Ing E-Technik), antwortete er nur, man
>>werde ja geschult und verkaufen könne doch jeder.
>
>Stimmt auch. Durch die Ausbildung der DVAG kann man
>irgendwann auch Vermögensberatung machen. Du bist ja
>auch nicht schon als E-Techniker auf die Welt gekommen.

Der Meinung bin ich auch. Ich könnte bestimmt Vermögensberater werden. Aber doch nicht nebenberuflich an meine Freunde und Bekannten KLVs verkaufen, wie der "DVAG-Berater" dies wollte. Ich habe, um E-Techniker zu werden, 13 Jahre Schule besucht, 4 Jahre Vollzeit--Studium absolviert und 4 Praktikas (ca. 1 1/2 Jahre) absolviert. Und ich hatte das Ziel, fachlich gut zu sein, um entsprechende Zensuren zu erhalten.
Die DVAG dagegen will Mitarbeiter, die mal eben nebenher KLVs verkaufen und auch mal nebenher "geschult" werden, anfänglich natürlich vor allem, wie man Kunden gewinnt, Adressen besorgt und daß man ja keinen Kunden verlassen soll, ohne mindestens 5 neue Adressen mitzubringen. Einmal die Woche trifft man sich Feierabends im Büro, sortiert die von den Kunden unterschriebenen Anträge und diskutiert darüber, wie man noch mehr Umsatz machen kann. Da fällt kein Wort zum Thema Kundenberatung.
Hab ich alles selbst gesehen (ich war mal in so einer Feierabend-Runde dabei, da hat mich der "DVAG-Berater" mitgenommen, um mir zu zeigen, wie toll das bei denen zugeht).

>>Außerdem habe ich damals keine Adressen von Bekannten,
>>Freunden etc. rausgerückt. Da hätte er mir beinahe
>>eine geschmiert.
>
>Das kann ich mir nicht vorstellen, denn jeder der etwas
>von Verkauf versteht, weiß das solch ein Verhalten
>höchstens das Gegenteil erzeugt.

Na ja, er ist halt extrem sauer geworden. Man hat richtig gesehen, wie im die Kinnlade runterfiel. Dann hat er mich 'ne halbe Stunde bearbeitet, ob ich nicht doch irgendwie Adressen rausrücke, daraufhin hat er angefangen, mich eine weitere halbe Stunde als Mitarbeiter anzuwerben (vielleicht hat er gedacht, daß er so an Adressen kommt) und dann ist er fast ausgerastet.

>>richtig liegt, daß die Lügen und Halbwahrheiten dieser
>>Vermögens-"Berater" massig Geld kosten.
>
>Das ist relativ. gelogen hat er nicht. Ich war nicht bei
>der Beratung dabei, daher ist es nicht ok, solche
>Aussagen zu treffen.

Ich reduziere diese Aussage auf den einen "DVAG-Berater", der mich beraten hat und auf einige andere Fälle, von denen ich Kenntnis erlangt habe.

>>Ich würde sagen, ich habe in etwa 20 TDM Lehrgeld bezahlt,
>>für Dinge, die ich nicht brauchte und nicht wollte.
>
>Was hast Du nicht gebraucht?

KLV: Todesfallschutz nicht benötigt, Baufinanzierung über KLV nicht benötigt, da ungünstig => bis jetzt noch kein Nutzen.
Bausparvertrag: ungünstige Konditionen, Zusage des "Beraters" wurde nicht eingehalten, BSV wurde letzlich nicht genutzt, hätte möglicherweise auch anders sein können.
DIT-Fonds: möglicherweise gutes Produkt, wenn man finanziell nicht auf das Geld angewiesen ist. Bei mir war die Situation anders. Einen Teil des Geldes habe ich für gebrauchtes Auto, den Rest für Hausbau benötigt (war dem "Berater" bei Abschluß bekannt). Das erstemal Verlust, beim zweitenmal keine Gewinn, kein Verlust. Kursunabhängige Anlageform gestaffelt (ein Teil sofort verfügbar, Rest 4 Jahre Laufzeit) wäre in meiner Situation vernünftig gewesen.

>>Und daher kann ich auch, lieber Tilo Traub, mit Fug und
>>Recht behaupten (weil ich inzwischen schon etliche
>>solcher "Beratungs"-Gespräche geführt habe), daß
>>Michael Kronenberg recht hat: es sind zu 99 % Strukkies,
>>die nur verkaufen wollen, von nichts 'ne Ahnung haben,
>>außer von der KLV, die sie gerade anbieten und da auch
>>nur das wissen, was man ihnen in der "Schulung" erzählt
>>hat und dieses Halbwissen (hier sind wir wieder bei den
>>Lügen und Halbwahrheiten) unkritisch weitergeben.
>
>Das muß jetzt leider so stehen bleiben, nur sieht es so
>aus, als sei immer nur ein Anfänger bei Dir.

Dieser "DVAG-Anfänger" z.B. ist immerhin ca. 45 Jahre alt und seit etlichen Jahren (ich glaube, er hat mal was von 12 gesagt) bei der DVAG. Auch andere "Anfänger" sind oft schon viele Jahre bei ihrem Strukturvertrieb. Das zeigt mal wieder, wie gut die Leute im Laufe der Jahre ausgebildet werden.

>Das ist auch wieder so ein Pauschalsatz, der nicht so
>stehen bleiben sollte. Denn kein Unternehmen kann 15.000
>"Naivlinge" frei rumlaufen laßen, die alle keine Ahnung
>haben und so viel Erfolg haben.

Wer die Regeln des Strukturvertriebs kennt, weiß, daß es geht.


worauf Stefan K. folgendes anmerkte:


|>Du sagst etwas zu einer Beratung E I N E S  DVAG-Beraters!

|Der angesprochene "Berater" ist der Freund einer guten
|Bekannten. Aus diesem Grund gehen wir hin und wieder
|zusammen aus. Ich habe inzwischen viel mit ihm gestritten
|und diskutiert. Dadurch kenne ich seine persönlichen
|Wertevorstellung. Und ich weiß aus seinen Aussagen, daß
|die übrigen dort arbeitenden "DVAG-Berater" diese teilen.
|Daher glaube ich schon, meine Ausführungen, zumindest
|was dieses Büro angeht, verallgemeinern zu können.

Das ist immerhin mehr als ein Berater und deckt sich mit dem, was man öfters liest.

Tilo, warum sollte man also E I N E M Berater, nämlich Dir, dann glauben, daß der Normalfall anders ist?

|Die DVAG dagegen will Mitarbeiter, die mal eben nebenher
|KLVs verkaufen und auch mal nebenher "geschult" werden,
|anfänglich natürlich vor allem, wie man Kunden gewinnt,
|Adressen besorgt und daß man ja keinen Kunden verlassen
|soll, ohne mindestens 5 neue Adressen mitzubringen.
|Einmal die Woche trifft man sich Feierabends im Büro,
|sortiert die von den Kunden unterschriebenen Anträge und
|diskutiert darüber, wie man noch mehr Umsatz machen kann.
|Da fällt kein Wort zum Thema Kundenberatung. Hab ich alles
|selbst gesehen (ich war mal in so einer Feierabend-Runde
|dabei, da hat mich der "DVAG-Berater" mitgenommen, um mir
|zu zeigen, wie toll das bei denen zugeht).

:-) Wolfgang, wäre das was für Deine Seiten?

(Dein Wunsch war mir Befehl ;-)

|Mal ein Beispiel, wie Strukturvertriebe vorgehen (und da
|nehm ich die DVAG nicht aus): Es ruft einer an, der mich
|fragt, ob ich nicht schon immer meine Socken schneller
|trocknen wolle.
|Ich frage, wie denn das gehen soll. Er: da haben wir ein
|Produkt, aber da müßte ich Sie persönlich sprechen.
|Man macht einen Termin.
|Am Termin wird eine Waschmaschine mit Schleudergang
|vorgestellt mit der Aussage, zum schnellen Trocknen
|der Socken brauche man unbedingt diese Maschine
|(möglicherweise gibt es ja eine Auswahl von mehreren
|unpassenden Produkten). Jetzt wird der Kunde solange
|mit den Vorzügen genau dieser Waschmaschine bearbeitet,
|bis er glaubt, er muß die sofort haben und in den Keller
|geht, um seine jetzige Waschmaschine unverzüglich zu
|entsorgen (Verkaufspsychologie, nicht umsonst gibt es
|dieses Wort).
|Der Vertrag wird unterschrieben, die Maschine wird
|geliefert und trocknet ab sofort die Socken. Man ist
|zufrieden. Solange, bis man in einem Elektroladen einen
|Wäschetrockner entdeckt, der das Trocknen der Socken
|doppelt so schnell zum halben Preis macht.
|Und dann weiß man, daß man über den Tisch gezogen wurde
|und ein Produkt gekauft hat, das unpassend und überteuert
|war. Genauso habe ich meine Verträge unterschrieben.
|Und dieses Vorgehen ist eben von der Vertriebsform und
|damit auch vom Unternehmen abhängig. Bei einem anderen
|Unternehmen mit ordentlicher Beratung und guten Produkten
|hätte man halt einen Trockner empfohlen bekommen und
|gekauft.
|Und wäre damit viel effektiver und preiswerter gefahren.

Erstmal herzlichen Dank für das Posting, es hat mir sehr gut gefallen. Die 'Verkaufspsychologie' ist durch den Strukturvertrieb besonders ausgeprägt, Versicherungsvertreter werden aber auch bei den relativ bekannten und meist als seriös betrachteten Unternehmen oft rein nach ihrer Wirkung auf andere und bezüglich ihren psycholgischen Merkmalen ausgewählt. Die Versicherungsunternehmen verwenden dazu oft biographische Fragebögen bei der Personalauswahl, während die internen Mitarbeiter nach meist wesentlich fachlicheren Auswahlkriterien eingestellt werden.

Fachwissen ist leider nachrangig und auch nicht so wichtig, da die Käufer oft kein entsprechendes Wissen entgegensetzen können.


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Letzte Änderung: 12.11.06