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Index-Fonds
Ein Beitrag von Emil Näpflein in der Newsgroup de.etc.finanz (neu: de.etc.finanz.misc):
[snip] > Mein Fazit: Indexpapiere oder indexorientierte Fonds > sind in einem Land als Anlage zu bevorzugen. > Hohe Ausgabeaufschläge und hohe Managementgebühren sind > bei Länderfonds IMHO Ausdruck eines guten Marketings > und nicht durch eine gute Managementqualität zu erklären. Dies ist genau der Grund, warum immer mehr Anleger, insbesondere in den USA, in Index-Fonds investieren. Dies hat aber gleichzeitig zur Folge, daß die Kurse der Papiere im Index immer weiter steigen. Dies hat wieder zur Folge, daß noch mehr Leute investieren, und und und ... Dies ist eine Aufwärtsspirale bis - ja bis endlich immer mehr Leute bemerken, daß die Papiere im Index total überbewertet sind, z.B. bei Kurs-/Gewinnverhältnissen von deutlich über 20. Der Index ist dann recht schnell nur noch halb so hoch (siehe Japan und Asien). Dann werden sehr viele Leute, die geglaubt haben, die Börse sei eine Einbahnstraße, ruiniert sein, weil sie einen Großteil ihrer Altersversorgung darauf aufgebaut haben. Ich will jetzt hier den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich möchte deutlich machen, daß die Investition in den Index kein Allheilmittel ist. Auch hier braucht man möglicherweise einen sehr langen Atem, um eventuelle Kurseinbrüche zu überbrücken. Gerade in solchen Phasen hat es immer wieder Fonds gegeben, die in der Lage waren, sich von der Indexentwicklung etwas abzukoppeln. Ich denke, man sollte deshalb beides tun: Sowohl in den Index investieren, als auch in Fonds, die immer wieder gut gegenüber dem Index abgeschnitten haben. Und man sollte natürlich seine Altersversorgung nicht nur auf Wertpapiere aufgebaut haben. Die Diversifikation mit niedriger rentierlichen Anlageformen reduziert zwar oft die durchschnittliche Rendite, aber meist auch das Risiko deutlich. Emil
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Letzte Änderung: 12.11.06 |